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ohne worte.

Filmkritik sollte mehr sein als Konfektionsware oder Anbiederung an das Zielpublikum, mehr sein als verträumte Jugendphantasien oder albernes Geschwätz, sondern seiner genuinen Rolle als die zweite Produktion nach der Filmschaffung gerecht werden. Das bedeutet: Den Film ernst nehmen, ihn genau nehmen, sehen, nicht schauen, ihn noch mal sehen und manchmal auch vergessen. Filmkritik diskutiert um subjektive Lesarten, die immer um die Deutungshoheit streiten. Das würden wir am liebsten auch wollen, begnügen uns aber erst einmal mit Denkanstößen. Mit gewohnt elaboriertem Halbwissen aus dem filmwissenschaftlichen Studium und grenzenloser Sehlust. Das sind die Grenzen dessen, was wir vermögen. Der Rest gehört euch.

 

Lucas Curstädt, Vasco V. Ochoa und Roman Paul Widera